Symbolik beim Tarot-Lesen – Augenbinden

Eines der mächtigsten symbolischen Bilder, die sich im Tarot widerspiegeln, ist das der Augenbinde. Augenbinden sind Barrieren, sowohl buchstäblich als auch emotional. Symbolisch beziehen sie sich auf den Grad der Verleugnung oder Unfähigkeit, Dinge so wahrzunehmen, wie sie wirklich sind. Sie können eine Verzerrung der Realität darstellen und beziehen sich typischerweise auf mangelnde Einsicht. Mit ihrem Erscheinen gibt es ein Element der Dunkelheit. Sie vermitteln einen Mangel an Licht, Einsicht oder innerem Wissen. In Tarot-Lesungen können sich Augenbinden auf unsere Ängste, Ängste und den Widerwillen beziehen, wichtige Wahrheiten anzuerkennen.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Augenbinden auch positive Aspekte haben. Beim Tarotlesen erinnert uns das Bild der Augenbinde daran, dass immer ein Licht in uns ist. Obwohl die Welt dunkel und unsicher erscheinen mag, können wir Frieden und Harmonie in uns selbst finden. Augenbinden ermutigen uns, durch die Dunkelheit unserer eigenen Angst, Verwirrung, Unsicherheit und mangelnden Glaubens zu reisen. Am Ende kann dieser Prozess transformativ sein. Innere Stärke ersetzt Mangel an Selbstvertrauen und Besorgnis. Unsere eigenen, persönlichen Wahrheiten werden klarer. Wir können entdecken, wer wir wirklich sind.

Es gibt zwei Karten in traditionellen Tarot-Decks, die Augenbinden darstellen: Die Zwei der Schwerter und die Acht der Schwerter. Die Assoziation mit dem Schwertanzug erweist sich als weitere Bestätigung ihres Wahrheitsbezugs. Die Schwerter sind ein Anzug, der die Wahrheit „schneidet“, unabhängig von den eigenen Gefühlen oder Erwartungen. Schwerter repräsentieren jedoch das Reich des Geistes und beziehen sich nicht unbedingt auf Tatsachen. Aus dieser Perspektive beziehen sich Schwerter auf unsere inneren Wahrheiten und unser subjektives Konzept der Realität.

In Tarot-Lesungen beziehen sich sowohl die Zwei der Schwerter als auch die Acht der Schwerter auf die Unfähigkeit, die Realität so zu sehen, wie sie wirklich ist. In diesem Fall wurde der Wahrheitsbegriff verzerrt oder teilweise vermieden. Die Zwei oder Schwerter bezieht sich auf eine Zurückhaltung, Situationen so wahrzunehmen, wie sie wirklich sind. Vermeidung ist zur Lösung geworden. Die Verbindung zwischen Herz und Verstand wurde dem Trost des Vergessens geopfert. Die Acht der Schwerter hingegen bezieht sich auf den Mangel an Einsicht. Der eigene wahre Weg wurde von Angst und Ungewissheit überschattet. In diesem Fall hat Angst die Wahrheit verzerrt. Verwirrung und Sorge haben sich selbst auferlegt.

Wenn Augenbinden in einer Tarot-Lesung auftauchen, gibt es immer wichtige Implikationen. Sie verlangen immer, dass du nach innen schaust und deine Wahrheit findest. Es ist immer hilfreich, sich zu fragen, was Sie vielleicht nur ungern anschauen möchten. Augenbinden fordern Sie auf, sich mit Ihrem inneren Licht zu verbinden und die Ressourcen zu entdecken, die Sie wirklich befreien können.

Weitere Informationen zu Tarot-Lesungen und Bedeutungen von Tarotkarten finden Sie in Carolyns Blog.