Wie führt man eine Systemische Aufstellung durch?

Wie führt man eine Systemische Aufstellung durch?
Was ist eine Systemische Aufstellung und wie wird sie angewendet?

Für welche Themen werden Systemische Aufstellungen eingesetzt? Bei welchen Themen werden Systemische Aufstellungen eingesetzt? Systemische Aufstellung ist ein Sammelbegriff für Verfahren, bei denen die Mitglieder eines Systems aufgestellt und in einen räumlichen Bezug zueinander gesetzt werden. Auf diese Weise kann der Einfluss, den die Mitglieder aufeinander haben, sichtbar und bewusst gemacht werden.

Die Begriffe Systemische Aufstellung oder Systemaufstellung werden oft synonym für Aufstellungsarbeit im Allgemeinen verwendet. Sie ist eine Methode, um Dynamiken und Beziehungen innerhalb eines bestehenden Systems sichtbar zu machen. Dahinter stehen Erkenntnisse aus der Systemtheorie, wonach innerhalb von Systemen bestimmte Ordnungen vorherrschen, die einzelnen Komponenten oder Elemente sich gegenseitig beeinflussen und miteinander interagieren. Ein System strebt nach Gleichgewicht: Sobald sich eines seiner Elemente verändert, werden sich auch andere Elemente verändern, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Durch eine Aufstellung kann diese gegenseitige Beeinflussung sichtbar gemacht werden. So lassen sich mögliche Konfliktpotenziale und Blockaden, aber auch vorhandene Ressourcen und Lösungsansätze aufdecken.

Systemaufstellung ist ein Sammelbegriff für Verfahren, bei denen die Mitglieder eines Systems aufgestellt und räumlich aufeinander bezogen werden. Auf diese Weise kann der Einfluss, den die Mitglieder aufeinander haben, sichtbar und bewusst gemacht werden. Je nach näher zu betrachtendem System gibt es z.B. Familienaufstellungen, Organisationsaufstellungen (Link, sobald Texte online sind), Aufstellungen von Teams, Gruppen oder auch inneren Anteilen. Eine ausführliche Erläuterung finden Sie unter Definition Aufstellungsarbeit. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Aufstellungsarten, die mit anderen Methoden kombiniert werden oder bestimmte Schwerpunkte setzen. Meistens unterscheiden sich diese Aufstellungsarten durch einen neuen Namen oder ideologische Aspekte. Das Grundprinzip ist jedoch ähnlich: In der Systemischen Aufstellungsarbeit können Menschen sowohl für die Elemente eines Systems stehen, als auch durch Figuren oder Symbole repräsentiert werden. Ein Aufstellungsleiter (systemischer Coach oder Therapeut) führt die teilnehmenden Repräsentanten durch den Prozess der Systemischen Aufstellung und gibt weitere Anweisungen. Die Ursprünge der Methode liegen bereits im Psychodrama von Jacob L. Moreno, das er in den 1920er Jahren entwickelte. Später entwickelte die Familientherapeutin Virginia Satir die Familienskulptur und die Familienrekonstruktion und legte damit den Grundstein für die Aufstellungsarbeit.

Die Systemische Aufstellung, die oft als Synonym für Aufstellungsarbeit im Allgemeinen verwendet wird, ist eine Methode, die Dynamiken und Beziehungen innerhalb eines bestehenden Systems sichtbar macht. Genau genommen sollen bestimmte Beziehungskonstellationen (auch Ordnungen genannt) und wiederkehrende Muster, die innerhalb eines Systems (Familie, Partnerschaft, etc.) vorherrschen, aufgedeckt werden, um Gefühle und Eindrücke freizulegen. Denn die einzelnen Komponenten stehen in Wechselwirkung zueinander, die es wieder ins Gleichgewicht zu bringen gilt – für eine zunehmende innere Zufriedenheit ebenso wie für die Beseitigung von Konflikten im Außen.

In den letzten Jahrzehnten hat das Systemische Aufstellen einen regelrechten Boom erlebt, das Interesse ist ungebrochen. Was aber kaum jemand weiß, ist, dass die Anfänge der Methode fast 100 Jahre zurückliegen. Was ist das Besondere an einer Systemischen Aufstellung? Wo wird sie eingesetzt, bei welchen Themen oder Fragestellungen ist systemische Aufstellungsarbeit angezeigt?

Systemisches Aufstellen ist eine bewährte, zeitgemäße Methode in der Lebensberatung, im Coaching und in der Supervision. Systemische Aufstellungen sind besser bekannt als Familienaufstellung oder Familienstellen. Sie haben ihre Wurzeln in der Familientherapie und wurden eingesetzt, um bestimmte Muster innerhalb eines Familiensystems zu erkennen.

Für welche Themen / Dynamiken kann eine Systemische Aufstellung sinnvoll sein? Lösungsfokussierte Systemische Strukturaufstellungen, die unter Beispiele näher erläutert werden. Die Systemische Strukturaufstellung wurde von Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer entwickelt. Es können sowohl Aspekte von inneren Systemen (z.B. Körpersysteme, innere Anteile) als auch von äußeren Systemen (z.B. Familien, Organisationen, Projekte) aufgestellt werden. Systemische Strukturaufstellungen können z.B. in Unternehmen eingesetzt werden, um Verbesserungen in der Organisationsstruktur zu finden und zu erproben. Durch die Transparenz der systemischen Zusammenhänge ermöglichen sie Lösungsstrategien, die im Alltagsgeschäft umgesetzt werden können. Systemische Strukturaufstellungen öffnen den Blick nicht nur für Unstimmigkeiten in formalen Bereichen, sondern zeigen auch informelle Aspekte einer Organisation auf. Im persönlichen Bereich können sie neue Lösungswege u.a. für Entscheidungsprobleme, Konflikte oder familiäre Probleme aufzeigen.

Mit der systemischen Aufstellungsarbeit können Dynamiken und Beziehungen innerhalb eines bestehenden Systems – zum Beispiel innerhalb einer Familie – sichtbar gemacht werden. Wie die Aufstellungsarbeit funktioniert, wo sie ihren Ursprung hat und was der Sinn und das Ziel hinter der Methodik ist, wollen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag erklären.

StrukturebenenwechselMit Hilfe der Systemischen Strukturaufstellungen können verschiedene Ebenen bei einer Aufstellung berücksichtigt werden. Strukturelle Ebenen sind die verschiedenen Systeme im Leben des Klienten, das kann ein privater, beruflicher, gesundheitlicher oder sonstiger problematischer Bereich sein. Die Systemischen Strukturaufstellungen ermöglichen eine Verschiebung zwischen diesen Systemen, die sowohl explizit als auch implizit erfolgen kann. Bei einer expliziten Strukturebenenveränderung arbeiten Berater und Klient offen mit zwei verschiedenen Systemen, in denen ein ähnliches Problem besteht, indem ein Problemteil des ersten aufgestellten Systems entsprechend umbenannt wird. Vor allem im beruflichen Bereich wird die implizite Strukturebenenveränderung bevorzugt, um z.B. private Probleme nicht in die Öffentlichkeit zu tragen. Mit diesem verdeckten Vorgehen können Probleme auf einer weiteren Ebene in die Aufstellung einbezogen werden. Der Therapeut nimmt keine Umbenennung vor, sondern führt mit dem Systemteil ein Ritual durch, das sich auf beide Strukturebenen bezieht. Eine andere Möglichkeit ist, an mehreren Ebenen gleichzeitig zu arbeiten; diese Ebenen können auch erst im Verlauf der systematisch mehrdeutigen Aufstellung hinzukommen und dann implizit in die Arbeit einbezogen werden. (Vgl. Sparrer 2004, S. 123 ff).

Systemische Strukturaufstellungen (SySt) ist eine Schule im Bereich der systemischen Aufstellungen. Im Gegensatz zu systemischen Aufstellungen geht die systemische Strukturaufstellung davon aus, dass keine Systeme, sondern nur Strukturen (auch von Systemen) aufgestellt werden können. Grundlage der Arbeit sind daher Formate, die sich auf typische Strukturen beziehen, z.B. Glaubenspolaritätsaufstellung, Tetralemma (Strukturaufstellung), etc. In systemischen Strukturaufstellungen werden neben den menschlichen Elementen auch abstrakte Systemelemente (z.B. Ziele, Hindernisse, Ideen) berücksichtigt. Personen (Repräsentanten) nehmen die Rolle der einzelnen Teile ein und werden so aufgestellt, dass sie aus Sicht des Aufstellenden der Position im inneren Bild des aufgestellten Themas entsprechen. Durch die Gefühle der aufgestellten Personen kann ein Verständnis für mögliche Lösungen entstehen. Durch Veränderungen in der Aufstellung (Aufstellungsarbeit, Prozessarbeit oder Tests) können Lösungen für Problemsituationen erprobt und erarbeitet werden. Anwendungsfelder für systemische Strukturaufstellungen sind sowohl familiäre Themen (Familienstrukturaufstellungen) als auch organisatorische Themen (z.B. über teaminterne Teamaufstellungen oder Teamstrukturaufstellungen). Für jedes dieser Anwendungsfelder gibt es unterschiedliche Formate und Grammatiken. Neben Personen, die Elemente darstellen, können auch Symbole oder Anker auf dem Boden, auf einem Monitor oder auf der Systemtafel verwendet werden.
Wie führe ich eine Systemische Aufstellung durch?

Systemische Aufstellung ist ein Sammelbegriff für Verfahren, bei denen die Mitglieder eines Systems aufgestellt und in einen räumlichen Bezug zueinander gesetzt werden. Auf diese Weise kann der Einfluss, den die Mitglieder aufeinander haben, sichtbar und bewusst gemacht werden. Systemische Aufstellung ist ein Sammelbegriff für Verfahren, in denen die Mitglieder eines Systems aufgestellt und räumlich zueinander in Beziehung gesetzt werden. Auf diese Weise kann der Einfluss, den die Mitglieder aufeinander haben, sichtbar und bewusst gemacht werden.

Für welche Themen werden systemische Aufstellungen verwendet? Wenn von Aufstellungen im Allgemeinen gesprochen wird, sind meist systemische Aufstellungen gemeint. Eine Aufstellung macht die Beziehungen der einzelnen Elemente innerhalb eines Systems sichtbar. Zu den systemischen Aufstellungen gehören Familienaufstellungen, Organisationsaufstellungen und Strukturaufstellungen.

Mit Hilfe der systemischen Aufstellung kann dieses Unbehagen lösungsorientiert ins Positive verändert werden. Um den Prozess ins Rollen zu bringen, gibt es in der Regel drei wesentliche Schritte, die im Systemischen Coaching angesprochen werden. Die Systemische Aufstellung, die oft als Synonym für Aufstellungsarbeit im Allgemeinen verwendet wird, ist eine Methode, die Dynamiken und Beziehungen innerhalb eines bestehenden Systems sichtbar macht. Genau genommen sollen bestimmte Beziehungskonstellationen (auch Ordnungen genannt) und wiederkehrende Muster, die innerhalb eines Systems (Familie, Partnerschaft, etc.) vorherrschen, aufgedeckt werden, um Gefühle und Eindrücke freizulegen. Denn die einzelnen Komponenten stehen in Wechselwirkung zueinander, die es wieder ins Gleichgewicht zu bringen gilt – sowohl für eine zunehmende innere Zufriedenheit als auch für die Beseitigung von Konflikten im Außen.

Die Systemische Aufstellung ist eine bewährte Methode im Coachingbereich, um Menschen zu mehr Klarheit in ihren Beziehungskonstellationen zu verhelfen. Dynamiken und Beziehungen innerhalb eines Systems, in denen Konflikte vorhanden sind, werden auf den Kopf gestellt, um belastende Erinnerungen aus dem Unterbewusstsein zu lösen. Negative Gefühle werden so aufgelöst und innere Zufriedenheit breitet sich aus. Wie genau Systemische Aufstellungsarbeit funktioniert und warum sie sinnvoll ist, erklären wir im folgenden Artikel.

Systemische Strukturaufstellungen gehen davon aus, dass kein System als solches aufgestellt werden kann, sondern nur die Struktur eines Systems. Bei dieser Form der Aufstellung kommen Einflüsse aus der Hypnotherapie, der systemischen Therapie und der Familientherapie zum Tragen. Es werden verschiedene Systeme aufgestellt, z.B. Körpersysteme, Ziele, Entscheidungsstrukturen, Alternativen, innere Anteile, etc. Die Systemische Strukturaufstellung (SySt) wurde von Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer entwickelt.

Das Grundprinzip ist immer ähnlich: In der systemischen Aufstellungsarbeit können Menschen für die Elemente eines Systems einstehen. Jedes Mitglied kann auch durch Figuren oder Symbole dargestellt werden. Ein Aufstellungsleiter führt die beteiligten Repräsentanten durch den Prozess der systemischen Aufstellung und gibt weitere Anweisungen.

In der Systemischen Aufstellungsarbeit werden genau solche Verstrickungen in einer Art Simulation gezielt aufgelöst. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, je nach Vorfall, tiefgreifende und zusammenhängende Ursachen zu erkennen und diese bewusst ins Positive zu verändern. Eine systemische Aufstellung kann in Einzelsitzungen (Einzelsettings) oder in Gruppen in Form von Seminaren durchgeführt werden. In der Gruppe stellen die Klienten ihr persönliches Anliegen vor und benennen dann Stellvertreter (Repräsentanten), die die Position im System einnehmen. Gemeinsam wird das System dann durch gezielte Fragen des Aufstellungsleiters in Bewegung gesetzt. Auf diese Weise werden neue Lösungen und Ansätze sichtbar gemacht, die vorher völlig unbeachtet waren. Ziel ist es, ein Lösungsbild zu erstellen, das eine neue Ordnung im jeweiligen System aufzeigt und so zu einer positiven Veränderung beiträgt.

Systemische Aufstellungsarbeit wird heute häufig als Methode in Beratung, Therapie und Supervision eingesetzt. Dabei definieren Klientinnen und Klienten den von ihnen als wichtig empfundenen Themenbereich, ihr System, in dem Konfliktpotenzial vorhanden ist, um es von außen zu betrachten. Angeleitet durch einen Coach (in diesem Fall Aufstellungsleiter genannt) werden neue Lösungsansätze gewonnen. Folglich ist die systemische Aufstellungsarbeit als ein Teil oder auch Tochtermethode des systemischen Coachings zu verstehen.

Die Systemische Aufstellung eignet sich besonders für Menschen, die bewusst wahrnehmen, dass sie noch unbearbeitete Themen haben, die sie auch emotional oder sogar körperlich belasten. Gerade wenn es um Ängste und Blockaden geht, ist die Aufstellungsarbeit zu empfehlen. Darüber hinaus ist die Methode für alle Menschen interessant, die ihren Problemen auf den Grund gehen wollen, um eine bessere Lebensqualität zu erreichen: Negative Glaubenssätze, Schuldgefühle, Entscheidungsschwierigkeiten sowie ähnliche (innere) Konflikte werden mit der richtigen Beratung von stärkerer Selbstwahrnehmung, Empathie und Wirkungspotenzial in den Hintergrund gerückt.

Das neue Muster wird zunächst verarbeitet und akzeptiert, bis es vollständig gespeichert ist. Dies dauert einige Zeit, wobei der Integrationsprozess auf zwei Arten diskutiert werden kann. Zum einen ist es möglich, unmittelbar nach der Aufstellungsarbeit einzelne Teile durchzugehen und zu reflektieren. Andererseits können die Muster zunächst verinnerlicht und zu einem späteren Zeitpunkt lösungsorientiert reflektiert werden. Dabei zeigt sich, inwieweit die definierten Ziele und gewünschten Veränderungen eingetreten sind.

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