Was ist eine systemische Aufstellung?

Sie erfolgt üblicherweise in Gruppen oder Seminaren von zehn bis 20 Personen. Die Betroffenen schildern den Therapeuten ihre aktuellen Probleme. Dann berichten sie über ihre Familiensituation, über die Zusammenarbeit mit ihren Eltern und Geschäftspartnern. Die Therapeuten ernennen einige Männer und Frauen aus der gesamten Gruppe zu “ Beauftragten „: Sie verkörpern den Vater, die Mutter, die Geschwister, vielleicht auch die Großeltern oder andere Verwandte.

Geschichte

Systemische Aufstellungen mit den Vertretern haben ihre Ursprünge in der Familien-Therapie. Sie wurden aus anderen therapeutischen Techniken wie der Familienskulpturarbeit und dem Psychodrama entwickelt. Seit den 1980-er Jahren kennen wir speziell den von Bert Hellinger erfundenen Typus des Familienstellens, bei dem stellvertretend für Personen aus ihrem System Repräsentanten im Raum aufgestellt werden und die Leitung in einer bestimmten Weise die Aufstellung zu einer „‚ guten Lösung“ vorantreibt. Aus diesem Konzept kennt man auch die „Verstrickung“, die durch eine Aufstellung aufgelöst werden soll. Der große Erfolg Hellingers wird aber auch von einer großen Zahl von Kritikern begleitet, die seine Art zu führen z.B. als Dogmatik oder Demütigung wahrnahmen.

Für mich sind die Aspekte, die Hellinger mit dieser „klassischen“ Familienaufstellung angestoßen hat, die wesentliche Grundlage meiner Arbeit. Aber ich finde auch manche Kritik berechtigt. Nach meinem systemisch – konstruktivistischen Verständnis und meiner wertschätzenden Grundhaltung ist eine Aufstellung nicht das Abbild der EINEN Wahrheit, es gibt auch kein „Muss“ im Handeln, sondern es ist eine momentane Aufzeichnung, die für den Klienten als Anregung zu verstehen ist, die eigene Aufmerksamkeit umzulenken, einen Impuls, das eigene Handeln zu verändern oder bestimmte Gefühle zuzulassen. Meine Erfahrungen mit meinen eigenen Aufstellungen sind für mich persönlich der Beweis, dass die Bindungen in einem System gerade von emotional nicht betroffenen Menschen (den Stellvertretern) wahrgenommen werden können und durch eine „gute Lösung“ eine heilsamere Atmosphäre erreicht werden kann.

Über die Methode


Die Vorläufer der Aufstellungsarbeit liegen im Psychodrama (Soziometrie) nach Jakob Levy Moreno und in der Familienskulptur und -rekonstruktion nach Virginia Satir. In der modernen Aufstellungsarbeit finden sich Elemente daraus wieder, wie auch Elemente der Hypnotherapie nach Milton H. Erickson.

Die Aufstellungsarbeit ist eine Methode, mit der die Beziehungsstrukturen eines Systems bildhaft im räumlichen Bereich dargestellt werden. Ähnlich wie beim Psychodrama und der Familienskulptur, aus deren Methodenrepertoire sie u.a. stammt, werden in der Aufstellungsarbeit aktuelle (ggf. auch vergangene) und gewünschte zukünftige Beziehungsmuster eines Beziehungssystems (Familie, Gruppe, Team, Abteilung, Organisation, etc.) dargestellt.

In der systemischen Aufstellungsarbeit wird auf die Beziehungsgestaltung innerhalb von Systemen (Familie, Partnerschaften, Berufsfeld, Organisationen,…) aufmerksam gemacht und dabei die Bedeutung der dort auftretenden Symptome und Problemlagen beachtet. Dies macht die problematische Struktur auf einer anderen als der gewohnten sprachlichen Ebene transparent und eröffnet mögliche Lösungs- und Veränderungsschritte in einer unmittelbaren, sicht-, hör- und spürbaren Klarheit.

Ausgangspunkt ist die Sichtweise eines Systemteilnehmers. Nach diesem Blickwinkel werden die Akteure („Repräsentanten“), die das System repräsentieren sollen, bestimmt und in Beziehung gestellt. Wie bei einem Bildhauer entsteht durch die Platzierung und Darstellung der Systemmitglieder zueinander eine räumlich-zeitliche Analogie, die über das Medium der Sprache hinausgeht und die Möglichkeit bietet, Prozesse sichtbar und unmittelbar erfahrbar zu machen,Prozesse werden sichtbar und unmittelbar erfahrbar,
Prozesse sichtbar und unmittelbar greifbar zu machen.

Der Begriff „systemisch“ ist insofern bedeutend, als dass in der Aufstellungsarbeit immer der ganze Lebenszusammenhang, das ganze System, mit einbezogen und berücksichtigt wird und neben der Aufstellungsarbeit mit Personen auch Aufstellungen mit Gegenständen (Stühle, Münzen, Knöpfe, Blätter, „systemisches Brett“ usw.) eingesetzt werden (insbesondere in der Einzelarbeit). Der Auftraggeber selbst oder der Aufstellungsleiter tastet sich in die
einzelnen Positionen hinein – was meist erstaunlich gut funktioniert.

Ähnlich wie in der Arbeit mit Repräsentanten werden auch in diesem Fall Lösungsbilder entwickelt.

Die Aufstellungsarbeit ist besonders in verfahrenen Situationen hilfreich, um alte Muster zu brechen und neue Lösungswege zu entdecken.

Wie funktioniert die Aufstellung?

Die Stellvertreter stellen sich dann im Zimmer zueinander so auf wie der Klient oder die klagende Klientin es für richtig hält und wie er oder sie sich an die Beziehung zu diesen Familienmitgliedern erinnert. Sie gruppieren die Stellvertreter räumlich um, bis sie am richtigen Ort“ sind. Dies ist dann erreicht, wenn sie das Ziel haben, sich in Distanz, Augenhöhe und Blickrichtung „kohärent“ einander gegenüber zu stellen. Vielleicht ist der Vater mit dem Rücken zu ihm/ihr, die Mutter hingegen ist ihm/ihr sehr nahe, während die Schwester eher weit entfernt ist. Dann muss jede Person über ihre Gefühle, Gedanken und Wahrnehmungen sprechen. Fühlt sie sich an ihrem Platze wohl? Oder empfindet sie die Verbindung als bedrückend, spannend und kalt? Manchmal entstehen bei diesen Aufstellungen recht explosive Situationen. Plötzlich sind die Angehörigen aufgebracht und werfen sich gegenseitig Worte an den Kopf, die sie in der Realität nie sagen würden. Versteckte Konflikte, Abhängigkeiten, Ängste und Aggressionen, die bisher unter den Teppichen gekehrt werden konnten, treten zutage.
Viele Menschen in der Psychologie glauben, dass die Familienstrukturen das eigene Leben stark beeinflussen. Eine gestörte Beziehung zur Mutter zum Beispiel kann den Rest seines Lebens überschatten. Doch sind die Konflikte nicht immer so offensichtlich, vieles spielt sich im Verborgenen ab. Hier kann eine so genannte Familienaufstellung helfen. Ursprünglich von der US-Amerikanerin Virginia Satir entwickelt, wurde es vor einigen Jahrzehnten von dem Familientherapeuten Bert Hellinger populär gemacht. Heute wird es von vielen Psychologen in abgewandelter Form als Therapie eingesetzt.

Ist das Aufstellen nur für Familien geeignet?

Der Begriff Familienaufstellen kann ein wenig insofern irreführend sein, als die Methode des Aufstellens nicht nur für Familien, sondern auch für andere soziale Strukturen, z.B. für Paarbindungen, Arbeitsteams oder sogar Organisationen einsetzbar ist. Sie sind durch einen gemeinsamen Ansatz verbunden. Unter „systemisch“ wird alles verstanden, was Sie im Umfeld umgibt und auf Sie einwirkt – ohne Einschränkung auf die Herkunftsfamilie oder die jetzige Familie oder das berufliche Umfeld. Hier sind einige Beispiele für solche systemischen Konstellationen:

Familienaufstellungen
Organisatorische Aufstellungen
Projekt-Aufstellungen
Entscheidungs-Aufstellungen
Welche Probleme können im Systemischen Familienaufstellungen gelöst werden?

Eine Aufstellung kann z.B. genutzt werden, um sich von schlechten Erinnerungen zu befreien, die sich im Unterbewusstsein festgesetzt haben und die einen noch belasten. Mit Hilfe des Systems nach Hellinger lernen Sie, hemmende Gefühle und Gedanken loszulassen, so dass Sie befreiender durchs Leben gehen können. Die Methode kann auch genutzt werden, um die eigenen Zielstellungen zu überprüfen oder um einen bei wichtigen Entscheidungen zu unterstützen. Zum Beispiel, ob Sie aus beruflichen Gründen wirklich in eine neue Stadt ziehen sollten? Oder ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist, eine Familie mit Ihrem Partner zu gründen? Aber auch in akuten Konfliktsituationen kann das System nach Hellinger zur Lösungsfindung beitragen. Hier sind einige Fragen, die im Rahmen einer systemischen Arbeit geklärt werden können:

Themen:

  • Trage ich noch unverarbeitete Kindheitserinnerungen mit mir herum, die mich in meinem Leben behindern?
  • Warum gibt es in meiner Familie immer wieder Streit?
  • Warum reagiert mein Kind immer so aggressiv?

Partnerschaft:

  • Warum streiten wir uns dauernd?
  • Sollten wir uns scheiden lassen?
  • Warum finde ich nie den richtigen Partner für mein Leben?


Berufliche Situation:

Macht mich mein Job noch glücklich?
Sollte ich den Job wechseln?
Warum gerate ich immer wieder in Streit mit meinem Chef?
Persönlichkeitsentwicklung:

Wie kann ich mehr Selbstvertrauen gewinnen?
Ich möchte meine Grenzen besser setzen, wie kann ich das tun?
Was erfüllt mich wirklich im Leben?

Vorteile einer systemischen Aufstellung

Mit einer systemischen Aufstellung lassen sich in Kürze Lösungen für eine Vielzahl von Fragen finden. Während der Arbeit können Sie sofort Aha-Erlebnisse haben, aber auch Tage und Monate nach der Aufstellung werden Sie noch immer Erkenntnisse haben. Das nur nebenbei: Sie gewinnen nicht nur wertvolle Einblicke ins eigene familiäre oder berufliche System, sondern lernen auch etwas über Beziehungen und Menschen in diesen Konstellationen im Allgemeinen. Wenn Sie selber regelmäßig an Familienaufstellungen teilnehmen und die Rolle des Stellvertreters einnehmen, lernen Sie viel über sich und andere.

Kritik an der Methode


Weil starke Gefühle aufgewühlt werden können, ist in der Psychologie Vorsicht geboten. Viele lehnen das offene Familienstellen von Bert Hellinger als „Bühnenspektakel“ ab, weil es Menschen vor einem großen Publikum bloßstellt. Sie sprechen auch von seiner These, dass Störungen der Familienordnung noch viele Generationen später durch den Ausbruch von Krankheiten sichtbar würden, unseriös.

Bert Hellinger gab dazu einmal das Beispiel einer Familie, die seit Generationen von einer schweren Darmerkrankung belastet war. Erst bei einer Familienaufstellung kam heraus, dass die Urgroßmutter ihren Mann heimlich mit ihrem Kumpel betrogen und sogar ein Kind von ihm bekommen hatte. Die Darmerkrankung lastete dann wie ein böser Fluch auf der Familie. Auch Hellingers Methode, seine Klienten in der Öffentlichkeit um Vergebung bitten zu lassen, wurde moniert. Familienaufstellungen sollten daher im kleinen Kreis und nicht spontan organisiert werden. Ausgebildete Therapeuten müssen den Klienten vorher gut vorbereiten.

Woran erkenn ich einen guten Therapeuten für eine Familienaufstellung?


Familienaufstellungen sollten immer Teil einer Gesamttherapie oder Familientherapie sein. Also Finger weg von Wochenend- Seminaren und windigen Veranstaltern, die keine qualifizierte Ausbildung haben! Diese Angebote seien zu kurz gedacht. Wenn Therapeuten nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Familienaufstellung (DGfS, www.familienaufstellung.org) ausgebildet sind, ist das ein gutes Indiz dafür, dass die Familienaufstellungstherapie seriös ist. Dann kann diese Therapie ein sinnvoller Schritt sein, um innere Blockaden zu lösen.

Was ist eine systemische Konstellation?
Was ist ein System?

Vielleicht ist Ihnen der Begriff „System“ jetzt schon ein paar Mal begegnet, oder? Im Grunde genommen ist es nicht viel mehr als all die Kontakte und Verbindungen und Beziehungen, die Sie in verschiedenen Bereichen Ihres Lebens pflegen. Sei es in der Familie, im beruflichen Umfeld, im Freundes- oder Bekanntenkreis – all das sind Systeme, in denen Konflikte entstehen können. Einzelne Systeme oder Systembereiche können sich überschneiden und gegenseitig beeinflussen, so dass es dem Einzelnen oft gar nicht möglich ist, dies ohne Hilfe zu erkennen.

Für welche Themen werden Systemische Aufstellungen eingesetzt? Für welche Themen werden Systemische Aufstellungen eingesetzt? Systeme bestehen immer aus einem Gefüge von vielen Elementen (Elemente sind z.B. die Mitglieder einer Familie oder Organisation, innere Anteile einer Person, politische Parteien, usw.).

Für welche Themen / Dynamiken kann eine Systemische Aufstellung sinnvoll sein? Jedes System kann nun mit seinen spezifischen Merkmalen und Konfigurationen dargestellt werden. Wir nennen dies „Systemische Aufstellung“ und je nach spezifischem Kontext „Familienaufstellung“, „Organisationsaufstellung“ oder „Teamaufstellung“.

Hinter dieser Methodik stehen Erkenntnisse aus der Systemtheorie, wonach in Systemen bestimmte Ordnungen vorherrschen, wie sich einzelne Elemente gegenseitig beeinflussen und miteinander interagieren. Jedes System strebt nach Gleichgewicht. Sobald sich jedoch eines seiner Elemente in einem bestimmten Ausmaß verändert, verändern sich auch andere Elemente, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.

und andere Themen, bei denen ein systemischer Zusammenhang vermutet werden kann. Die Dauer einer systemischen Aufstellung – sowohl Einzel- als auch Gruppencoaching – beträgt in der Regel eine Stunde. Sie kann aber natürlich auch individuell unterschiedlich sein. Die Dauer einer systemischen Aufstellung – sowohl im Einzel- als auch im Gruppencoaching – beträgt in der Regel eine Stunde. Sie kann natürlich auch individuell unterschiedlich sein.

Benennen Sie die wesentlichen Teile des Systems [innere Anteile einer Person, Personen einer Gruppe, Familienmitglieder, emotionale Anteile / Rollen eines Systems, Symptome und Phänomene]. Schließlich zeigen wir Ihnen auch, wie wir die systemische Aufstellungsarbeit in unseren Coachings einsetzen und welche Wirkung wir damit erzielen können.

Schließlich zeigen wir Ihnen auch, wie wir die systemische Aufstellungsarbeit in unseren Coaching-Sitzungen einsetzen und welche Wirkung wir damit erzielen können. Eine systemische Aufstellung kann in einer Gruppe, aber auch in einem Einzelsetting stattfinden. Die Gruppenarbeit hat gewisse Vorteile. Mit Hilfe anderer Menschen können Sie Ihr System, sei es Ihr familiäres Feld, Ihre Arbeitsbeziehungen oder jede andere Struktur, die Sie aufstellen wollen, klar sehen. Und Sie haben alle Systemelemente und Dynamiken gleichzeitig im Blick.

Ein neues, besseres Verständnis über menschliche Systeme und Interaktionsmuster, Gruppendynamiken und Transaktionen im Allgemeinen und im Kontext des konkreten Anliegens Durch eine systemische Aufstellung kann die gegenseitige Beeinflussung sichtbar gemacht werden. Auf diese Weise können mögliche Konfliktpotenziale und Blockaden, aber auch vorhandene Ressourcen und Lösungsansätze aufgedeckt werden.

Durch eine Systemaufstellung kann die gegenseitige Beeinflussung sichtbar gemacht werden. Auf diese Weise können mögliche Konfliktpotenziale und Blockaden, aber auch vorhandene Ressourcen und Lösungsansätze aufgedeckt werden. Von einer verdeckten Systemaufstellung spricht man, wenn sich die Repräsentanten nicht bewusst sind, wen und welche Situation sie repräsentieren. Dies verhindert, dass sie möglicherweise von ihrem Verstand sabotiert werden und den Fokus verlieren. Außerdem können auf diese Weise ganz neue Eindrücke gewonnen werden, die vorher als nicht vorhanden empfunden wurden.

Von einer verdeckten Systemaufstellung spricht man, wenn die Repräsentanten nicht wissen, wen und welche Situation sie repräsentieren. So wird verhindert, dass sie möglicherweise von ihrem Verstand sabotiert werden und den Fokus verlieren. Außerdem können auf diese Weise ganz neue Eindrücke gewonnen werden, die vorher als nicht vorhanden empfunden wurden.
Was ist der Zweck eines Systems?

Für welche Themen werden Systemische Aufstellungen eingesetzt? Der Begriff „System“ ist Ihnen sicher schon mehrfach begegnet, oder? Im Grunde ist es nicht viel mehr als all die Kontakte und Verbindungen und Beziehungen, die Sie in den verschiedenen Bereichen Ihres Lebens pflegen. Sei es in der Familie, im beruflichen Umfeld, im Freundes- oder Bekanntenkreis – all das sind Systeme, in denen Konflikte entstehen können. Einzelne Systeme oder Systembereiche können sich überschneiden und gegenseitig beeinflussen, so dass es dem Einzelnen oft gar nicht möglich ist, dies ohne Hilfe zu erkennen.

Die 3. Grundannahme besteht in dem „Prinzip des Primats der höheren Anstrengung“, das die sogenannte Immunkraftbildung eines Systems zu fördern scheint. Systeme, in denen alle verfügbare Kraft in innere Konflikte fließt, können sich nicht stabilisieren. Das Prinzip regelt die Wertschätzung des Engagements des einzelnen Systemmitglieds für das System. Wenn das Prinzip umgesetzt wird, kann die Energie frei fließen und den Erhalt des Systems sichern. (Vgl. Sparrer 2004, S. 118 f.) Auch hier wird ein Allzwecktheorem formuliert, das zwar für einige Fälle gelten mag, aber als Allzwecktheorem problematisiert werden muss. Es gibt durchaus unterschiedliche Systeme mit sehr unterschiedlichen Wirkmechanismen, die sich energetisch nicht so einfach erklären lassen, wie hier suggeriert wird.

Das folgende Diagramm veranschaulicht zum einen die Prioritäten, die die Mitglieder des Systems bei der Aufrechterhaltung des Systems für sich selbst setzen, denn „Systeme, die zu sehr um ihre Existenz kämpfen müssen, können nicht ausreichend für Wachstum und Reproduktion sorgen oder haben keine Energie dafür übrig.“ (Sparrer 2004, S. 122). Andererseits gibt die Sequenz auch Aufschluss über die Relevanz des Festhaltens an den Grundannahmen während einer Konstellation. Hier wird der Berater zunächst der Frage nachgehen, welche Personen zum System gehören, um dann zu bestimmen, welches Mitglied Vorrang vor einem anderen hat usw.

Für welche Themen / Dynamiken kann eine Systemische Aufstellung sinnvoll sein? Veränderung der StrukturebeneMit Hilfe der Systemischen Strukturaufstellung können verschiedene Ebenen während einer Aufstellung betrachtet werden. Strukturelle Ebenen sind die verschiedenen Systeme im Leben des Klienten, das können private, berufliche, gesundheitliche oder andere problematische Bereiche sein. Die Systemischen Strukturaufstellungen ermöglichen eine Verschiebung zwischen diesen Systemen, die sowohl explizit als auch implizit stattfinden kann. Bei einer expliziten Strukturebenenveränderung arbeiten Berater und Klient offen mit zwei verschiedenen Systemen, in denen ein ähnliches Problem besteht, indem ein Problemteil des ersten aufgestellten Systems entsprechend umbenannt wird. Vor allem im beruflichen Bereich wird die implizite Strukturebenenveränderung bevorzugt, um z.B. private Probleme nicht in die Öffentlichkeit zu tragen. Mit diesem verdeckten Vorgehen können Probleme auf einer weiteren Ebene in die Aufstellung einbezogen werden. Der Therapeut nimmt keine Umbenennung vor, sondern führt mit dem Systemteil ein Ritual durch, das sich auf beide Strukturebenen bezieht. Eine andere Möglichkeit ist, an mehreren Ebenen gleichzeitig zu arbeiten; diese Ebenen können auch erst im Verlauf der systematisch mehrdeutigen Aufstellung hinzukommen und dann implizit in die Arbeit einbezogen werden. (Vgl. Sparrer 2004, S. 123 ff).

Lösungsfokussierte Systemische Strukturaufstellungen, die unter Beispiele ausführlich besprochen werden. Von einer verdeckten Systemischen Aufstellung spricht man, wenn den Stellvertretern nicht bewusst ist, wen und welche Situation sie stellvertretend reflektieren. Dies verhindert, dass sie möglicherweise von ihrem Verstand sabotiert werden und den Fokus verlieren. Außerdem können auf diese Weise ganz neue Eindrücke gewonnen werden, die vorher als nicht vorhanden empfunden wurden.

Durch eine systemische Aufstellung kann die gegenseitige Beeinflussung sichtbar gemacht werden. Auf diese Weise können mögliche Konfliktpotenziale und Blockaden, aber auch vorhandene Ressourcen und Lösungsansätze aufgedeckt werden. Durch eine systemische Aufstellung kann die gegenseitige Beeinflussung sichtbar gemacht werden. So können mögliche Konfliktpotenziale und Blockaden, aber auch vorhandene Ressourcen und Lösungsansätze aufgezeigt werden.

Schließlich zeigen wir Ihnen auch, wie wir die systemische Aufstellungsarbeit in unseren Coachings einsetzen und welche Wirkung wir damit erzielen können. Abschließend zeigen wir Ihnen auch, wie wir die systemische Aufstellungsarbeit in unseren Coachings einsetzen und welche Wirkung wir damit erzielen können.

und andere Themenbereiche, bei denen ein systemischer Zusammenhang angenommen werden kann. Die 2. Grundannahme besteht aus den „Prinzipien der zeitlichen Abfolge“, die zum einen die zeitliche Abfolge innerhalb eines Systems sowie zwischen Systemen regeln sollen. Das „Prinzip der systeminternen direkten Zeitfolge“ besagt, dass innerhalb eines Systems das ältere Glied Vorrang vor dem jüngeren hat. Ein Beispiel für dieses Prinzip wäre das Wachstum des Familiensystems durch die Geburt eines Kindes. Der Respekt vor den Leistungen der früheren Mitglieder verhindert, dass diese sich durch das neue Mitglied eingeengt oder verdrängt fühlen. Das „Prinzip der intersystemischen inversen Zeitfolge“ erklärt die Regeln für den Bereich der Reproduktion von Systemen. Wenn aus einem System zwei (oder mehr) werden, kommt das neue System in der Reihenfolge vor dem alten. Ein Beispiel aus der Praxis wäre das Entstehen einer neuen Familie durch Heirat oder die Ausgliederung einer Tochtergesellschaft aus einem Unternehmen. Diese neuen Systeme bedürfen eines besonderen Schutzes, damit sie die Chance haben, eine innere Stabilität aufzubauen (vgl. Sparrer 2004, S. 116 f). Auch hier bleiben die kulturellen Voraussetzungen, die schon bei Hellinger problematisch und unreflektiert waren, bestehen. Zeitabläufe sind Konstruktionen und keine Naturgesetze. Ihre Bedeutung müsste immer in konkreten Kontexten erhellt und nicht a priori festgelegt werden. Zudem erscheint das vorgeschlagene Weltbild hier äußerst naiv, weil es eine unreflektierte Bewertung von Zeitabläufen als Wertung in die Beobachtung von Systemen einführt. Eine solche Bewertung wird nur dann reflektiert, wenn sie aus den interpretierten Kontexten (in all ihrer Widersprüchlichkeit) eine Rechtfertigung findet. Inwieweit hier neue Systeme geschützt werden müssen oder nicht, das kann niemals als Norm unabhängig von den konkreten Systemen aufgestellt werden. Und für uns ist es erschreckend, wenn eine solche Naivität das therapeutische oder beraterische Handeln leiten soll, nur weil Therapeuten und Berater eine Orientierung für Interventionen in der sonst so offenen Welt der unterschiedlichen Handlungen und Motive suchen, was manchen Menschen offenbar zu viel Sorge oder Angst bereitet.

Aufstellungen mit Strukturebenenwechsel, bei denen mehrere Systemebenen aufgestellt werden, die erst im Verlauf der Aufstellung deutlich werden. Dies geschieht entweder durch einen expliziten Strukturebenenwechsel, bei dem die betroffenen Anteile umbenannt werden, oder durch einen impliziten Wechsel, bei dem der Therapeut offen auf der ersten Ebene und verdeckt auf der zweiten Systemebene arbeitet und auf beiden Ebenen die gleichen Rituale durchführt,

Systemische Aufstellungen sind wirksame Methoden, um Klarheit zu schaffen und Bewegung in festgefahrene Situationen zu bringen. Zum Beispiel im Coaching, in der Familientherapie oder auch in der Unternehmens- und Organisationsberatung ist es durchaus sinnvoll, bestehende, wiederkehrende Schwierigkeiten oder Konflikte in einem Gesamtzusammenhang zu sehen. So beeinflusst beispielsweise jeder Mensch seine Familie, während er gleichzeitig von seiner Familie beeinflusst wird. Diese Wechselwirkung lässt sich auch auf eine Gruppe, ein Unternehmen, ein Team oder eine Organisation übertragen. Allerdings ist eine systemische Aufstellung auch sehr zeitaufwendig. Außerdem hat nicht jede Schwierigkeit eine systemische Ursache, so dass nicht jedes Anliegen durch eine Aufstellung angegangen werden muss oder sollte. Sie kann jedoch in Betracht gezogen werden, wenn Personen oder Organisationen bereits mehrfach erfolglos versucht haben, eine Lösung zu finden, oder immer wieder auf dieselben Schwierigkeiten stoßen.
Wie schaffen wir ein System?

Schließlich zeigen wir Ihnen auch, wie wir die systemische Aufstellungsarbeit in unseren Coachings einsetzen und welche Wirkung wir damit erzielen können. Hinter dieser Methodik stehen Erkenntnisse aus der Systemtheorie, wonach in Systemen bestimmte Ordnungen vorherrschen, wie sich einzelne Elemente gegenseitig beeinflussen und miteinander interagieren. Jedes System strebt nach Gleichgewicht. Sobald sich jedoch eines seiner Elemente in einem bestimmten Ausmaß verändert, verändern sich auch andere Elemente, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Durch eine Systemaufstellung kann die gegenseitige Beeinflussung sichtbar gemacht werden. Auf diese Weise können mögliche Konfliktpotenziale und Blockaden, aber auch vorhandene Ressourcen und Lösungsansätze aufgezeigt werden. Systemische Aufstellungen sind für alle Arten von Systemen im Leben eines Menschen möglich. Je nach Themenbereich kann auch die Terminologie der Aufstellungsarbeit variieren. So sind die folgenden Bereiche für den Einsatz der Aufstellung denkbar:

Die Systemische Aufstellung ist auch Bestandteil unserer Arbeit im Einzel-, Paar- und Familiencoaching, um tiefe emotionale Wunden mit Hilfe der Systemstärkenden Methode aufzulösen. Wir nutzen die Grundlagen der Aufstellungsarbeit, arbeiten aber selten mit dem Systembrett.

Systemische Aufstellung ist ein Sammelbegriff für Verfahren, bei denen die Mitglieder eines Systems aufgestellt und räumlich zueinander in Beziehung gesetzt werden. Auf diese Weise kann der Einfluss, den die Mitglieder aufeinander haben, visualisiert und bewusst gemacht werden. Eine Systemaufstellung kann in Betracht gezogen werden, wenn Menschen bereits mehrfach vergeblich versucht haben, eine Lösung zu finden oder immer wieder auf die gleichen Schwierigkeiten stoßen.

Je nachdem, welches System betrachtet werden soll, gibt es Familienaufstellungen, Organisationsaufstellungen, Aufstellungen von Teams, Gruppen oder auch inneren Anteilen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Aufstellungsarten, die mit anderen Methoden kombiniert werden oder bestimmte Schwerpunkte setzen.

Mit der systemischen Aufstellungsarbeit können Dynamiken und Beziehungen innerhalb eines bestehenden Systems – zum Beispiel innerhalb einer Familie – sichtbar gemacht werden. Wie die Aufstellungsarbeit funktioniert, woher sie ihren Ursprung hat und was der Sinn und das Ziel hinter der Methodik ist, wollen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag erklären.

In diesem Prozess definieren die Klienten den ihnen wichtig erscheinenden Themenbereich, ihr System, in dem Konfliktpotenzial vorhanden ist, um es von außen zu betrachten. Angeleitet durch einen Coach (in diesem Fall Aufstellungsleiter genannt) werden so neue Lösungsansätze gewonnen. Die systemische Aufstellungsarbeit ist somit als Teil- oder Tochtermethode des systemischen Coachings zu verstehen.

Eine systemische Aufstellung kann sowohl in Einzelsitzungen (Einzelsettings) als auch in Gruppen in Form von Seminaren durchgeführt werden. In der Gruppe stellen die Klienten ihr persönliches Anliegen vor und benennen dann Stellvertreter (Repräsentanten), die die Position im System einnehmen. Gemeinsam wird das System dann durch gezielte Fragen des Aufstellungsleiters in Bewegung gesetzt. Auf diese Weise werden neue Lösungen und Ansätze sichtbar gemacht, die vorher völlig unbeachtet waren. Ziel ist es, ein Lösungsbild zu erstellen, das eine neue Ordnung im jeweiligen System aufzeigt und so zu einer positiven Veränderung beiträgt.

Nicht nur wer, sondern auch was in einem System zuerst da war, hat Vorrang vor dem, was danach kommt. So hat die Paarbeziehung Vorrang vor der Elternschaft. Bei den Systemen innerhalb der Familie gibt es ebenfalls eine Hierarchie, aber hier ist die zeitliche Reihenfolge umgekehrt: Das neue System (z.B. die jetzige Familie) hat Vorrang vor dem alten System (der Herkunftsfamilie). In einer Aufstellung sollen die verletzten Ordnungen wiederhergestellt werden.

Die Systemische Aufstellung ist eine bewährte Methode im Coachingbereich, um Menschen zu mehr Klarheit in ihren Beziehungskonstellationen zu verhelfen. Dynamiken und Beziehungen innerhalb eines Systems, in denen Konflikte vorhanden sind, werden auf den Kopf gestellt, um belastende Erinnerungen aus dem Unterbewusstsein zu lösen. Negative Gefühle werden so aufgelöst und innere Zufriedenheit breitet sich aus. Wie genau die systemische Aufstellungsarbeit funktioniert und warum sie sinnvoll ist, erklären wir im folgenden Artikel.

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