Die Kraft menschlicher Beziehungen

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Wir alle brauchen eine emotionale Verbindung. Menschen haben natürliches Verlangen, anderen in Kontakt zu treten. Ob mit einem Verwandten, einem Partner, einem Freund oder einem Kollegen, es befriedigt die allgemeinen emotionalen Bedürfnisse, einbezogen zu werden, das Gefühl zu haben, die Kontrolle unser Leben zu haben gemocht zu werden. Wenn diese Bedürfnisse befriedigt werden, erleben die Menschen Wohlbefinden und einen Sinn für Leben.

Das Einsamkeitsparadoxon

Obwohl wir wissen, dass wir glücklicher und gesünder sind, wenn wir sinnvolle Verbindungen und Interaktionen mit Menschen haben, kämpfen wir als Gesellschaft immer noch darum, die Einsamkeitsepidemie wirksam zu bekämpfen. The Atlantic hat diese Isolationsprobleme kürzlich in „Why Americans Suddenly Stopped Hang Out“ hervorgehoben, ein Problem, das besonders bei der jüngeren Generation auftritt. Weitverbreitete Einsamkeit wirkt sich tiefgreifend auf die psychische Gesundheit aus und führt zu einem deutlichen Anstieg von Depressionen, Angstzuständen und Selbstmord. Obwohl dieses allgegenwärtige Problem häufig diskutiert wird, konnten wir uns nicht von unserer Abhängigkeit von Bildschirmen und dem daraus resultierenden Mangel an Verbindung lösen.

Eine Studie der American Psychological Association aus dem Jahr 2018 zeigt, dass hochwertiger sozialer Austausch die psychische Gesundheit verbessert und die Lebenserwartung verlängert. Die Anziehungskraft der Bildschirmzeit auf sinnvolle Interaktionen und endlose To-Do-Listen fordern jedoch ihren Tribut von unseren persönlichen Beziehungen. Der durchschnittliche Mensch verbringt etwa 7,5 am Tag vor Bildschirmen, das Gefühl der Isolation verstärkt. Über 95 % der Teenager nutzen digitale Geräte vor dem Schlafengehen, was zu Schlafstörungen und einer höheren Depressionsrate führt. Dieser gut dokumentierte Zusammenhang zwischen längerer Bildschirmzeit und psychischen Gesundheitsproblemen unterstreicht ein anhaltendes Paradoxon: Obwohl wir uns der Gefahren bewusst sind, versinken wir immer tiefer in der digitalen Interaktion.

„Screentime sagt depressive Symptome voraus“, berichtet das National Institute of Health. Depressionen haben aus vielen Gründen ein Allzeithoch erreicht, einer davon ist die bildschirmsüchtige Zeit, in der wir leben. Menschen gedeihen in zwischenmenschlichen Beziehungen, nicht in digitalen.

Ist digitale Kameradschaft das? ?

In der digitalen Landschaft versprechen Unternehmen wie ParaDot AI, Replika und andere Plattformen, Schmerz des Alleinseins zu lindern, indem den Verbrauchern vermitteln, dass Fürsorge, Romantik und Kameradschaft nur einen Klick entfernt sind. Digi AI verspricht außerdem, über seine Plattform neue Arten von Beziehungen zu seinen Begleitern im Pixar-Charakter-Stil aufzubauen. Diese Anwendungen versprechen ein Gefühl der Verbundenheit, doch es ist unwahrscheinlich, dass sie die menschlichen Interaktionen, die für eine echte Verbindung unerlässlich sind, ersetzen oder gar ergänzen können. Warum streben wir stattdessen nicht danach, unsere Verbindungen untereinander zu vertiefen?

Die Kraft menschlicher Beziehungen enthüllen

Die Forschung ist weder neu noch unbedingt überraschend. Es ergibt Sinn. Wenn wir keine gesunden Beziehungen haben, leidet unsere geistige Gesundheit, und der Zusammenhang zwischen körperlicher und geistiger Gesundheit ist gut etabliert. Es reicht nicht aus, nur in einer Beziehung zu sein, sondern die Qualität der Beziehung ist wichtig. Da kommt John Gottman ins Spiel, dessen fünf Jahrzehnte Forschung uns unschätzbare Einblicke in die Funktionsweise menschlicher Beziehungen gegeben haben. Dr. Gottman hat Tools entwickelt, die die Qualität unserer Beziehungen, unsere Beziehungszufriedenheit und ja, unsere geistige Gesundheit verbessern. Sie können auf alle Arten von Beziehungen angewendet werden – Freunde, Familie, romantisch. Wir müssen diese Beziehungen pflegen und kontinuierlich daran arbeiten – genauso hart, wenn nicht sogar noch härter als wir es bei unserer Arbeit tun.

Anstatt unseren Bildschirmen zuzuschauen, wenn wir einsam oder gelangweilt sind, wenden wir uns lieber den Menschen in unserem Leben zu. Lassen Sie uns Verbindungen herstellen, die nicht nur erfüllender, sondern auch entscheidend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind.



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