Fragen Sie die Experten: Wie kann ich verhandeln, zurück ins Büro zu gehen?

Während die Pandemie es nicht ist Ja wirklich Darüber hinaus möchten viele Unternehmen zur „Normalität“ zurückkehren, und für viele bedeutet dies die Rückkehr ins Büro.

Jetzt, da viele von uns Erfahrungen mit Fernarbeit gemacht haben, bevorzugen einige von uns es und scheuen sich davor, wieder so zu werden, wie die Dinge waren. Aber wie können wir diese schwierigen Gespräche meistern?

Hier teilt Executive Coach Helena Territ einige Ideen, die uns helfen sollen, produktive Diskussionen darüber zu führen, wie wir am besten arbeiten.


Wie kann ich die Konversation „Zurück ins Büro“ steuern?

Mein Unternehmen möchte, dass ich wieder im Büro arbeite, aber ich bevorzuge Fernarbeit. Was kann ich machen?

Es gibt gute Gründe, die Leute zurück ins Büro zu bitten, aber einigen Leuten wird gesagt, sie sollen zurückkommen, wenn es einfach nicht nötig ist. Hören Sie genau zu, warum das Unternehmen Sie zurückhaben möchte, überprüfen Sie Ihr Verständnis und zeigen Sie dann, wie Sie Ihre Ziele von einem anderen Standort aus erreichen können. Haben Sie Beweise für Ihre gute Leistung und klare Beispiele dafür, warum Remote-Arbeiten für Sie produktiver ist.

Manager machen sich möglicherweise Gedanken über den Aufbau eines unterstützenden Teams, wenn alle zu 100 % remote arbeiten oder wenn Sie die einzige Person sind, die nicht im Büro ist. Erwägen Sie daher, bei Teambesprechungen flexibel zu sein.

Es ist möglich, ein großartiges Hybrid-Team aufzubauen, aber es erfordert bewusste Anstrengungen und Zeit, die viele Führungskräfte nicht haben. Helfen Sie ihnen mit Ihren Ideen.

Wenn Ihr Arbeitsvertrag verlangt, dass Sie an einem bestimmten Ort arbeiten, sollten Sie sich vor dem Gespräch von Ihrer Gewerkschaft oder Personalabteilung beraten lassen.

Ich bin neurodivergent und finde es schwierig, in einem Büro zu arbeiten. Wie kann ich dies bei meinem Vorgesetzten ansprechen?

Wenn Sie neurodivergent sind, fallen Sie unter das Equality Act 2010 als jemand mit einer Behinderung. Das bedeutet, dass Ihr Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist, angemessene Anpassungen vorzunehmen, um Nachteile am Arbeitsplatz zu vermeiden. Das Government Access to Work-Programm sieht Zuschüsse von bis zu 65.180 £ vor, um Arbeitgebern bei den Kosten etwaiger Anpassungen zu helfen, daher lohnt es sich, eine Arbeitsplatzbedarfsanalyse anzufordern. Ein Access to Work-Berater wird mit Ihnen und Ihrem Arbeitgeber sprechen, um ein maßgeschneidertes Unterstützungspaket zu entwickeln.

Anpassungen können Dinge wie Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung, einen Sitz-/Stehtisch, Abstand zu Neonlichtern, Neurodiversitätstraining für Ihre Mitarbeiter, ein Coaching-Paket zur Unterstützung, andere Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, umfassen. Sie können diesen Link mit Ihrem Vorgesetzten teilen, um Ihr Gespräch zu unterstützen.

Mein Unternehmen hat ein hybrides Arbeitsmodell eingeführt, aber ich finde es schwierig, mich darauf einzustellen. Hast du irgendwelche Tipps?

Hybrides Arbeiten hat viele Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber die Realität kann herausfordernd sein. Zurück zu einem überfüllten Arbeitsweg, flexibler Kinderbetreuung, einer unvorhersehbaren Routine, ganz zu schweigen von der Überforderung einer hellen, lauten Umgebung. Es ist natürlich, dass dies schwierig ist, und Sie werden nicht der Einzige sein, der damit zu kämpfen hat.

  • Denken Sie darüber nach, was es besonders herausfordernd macht. Könnten Sie zu einer ruhigeren Zeit pendeln? Machen Sie einen Mittagsspaziergang? Bitten Sie darum, nicht gestört zu werden?
  • Sprechen Sie mit Kollegen oder Ihrem Vorgesetzten darüber, was Sie gerne anders hätten, vielleicht sind sie sich einig.
  • Versuchen Sie, sich Mitgefühl zu erlauben, während Sie den Übergang vollziehen, und gehen Sie nicht zu schnell vor. Senken Sie Ihre Erwartungen auf „gut genug“ und planen Sie viel Zeit zum Ausruhen und Aufladen ein.

Dies ist ein völlig neuer Ansatz, sodass Sie Ihre eigenen Regeln für die Funktionsweise erstellen können. Seien Sie kreativ!

Helenas Top-Tipps für das Gespräch „Zurück ins Büro“:

An einem Gespräch tauschen mindestens zwei Personen ihre Ansichten aus, also vermeiden Sie es, zu früh Vermutungen oder Entscheidungen zu treffen. Viele Menschen wollen unbedingt zurück ins Büro (einige Arten von Neurodiversität, Menschen mit einer schwierigen häuslichen Situation), andere werden es entmutigend finden.

  1. Machen Sie sich klar, was Sie erreichen möchten, und öffnen Sie sich für verschiedene Wege, um dieses Ziel zu erreichen.
  1. Definieren Sie die schwierigen Bereiche und wie Sie sie gemeinsam navigieren werden. Wie bauen Sie Spontaneität und persönliche Verbindung ein? Was werden Sie tun, wenn eine Entscheidung beim Kaffee getroffen wird, während ein Teammitglied WFH war?
  1. Überprüfen Sie immer wieder die Kosten-Nutzen-Verhältnisse. Sind alle im Büro, aber miserabel? Oder haben Sie ein Remote-Team, das sich noch nie getroffen hat und sich nicht gegenseitig unterstützt? Sagen Sie Ihrem Team und Ihren Kollegen offen, wie es Ihrer Meinung nach läuft, und finden Sie gemeinsam Lösungen.